La Buena Vida

0 Posted by - 14. September 2015 - Filme, Umwelt & Ressourcen

Deutschland 2015, Jens Schanze, 97 Min, OmdtU

Die Wayúu sind eine indigene Gemeinschaft, die in den Wäldern Nordkolumbiens lebt. Ihr Dorf Tamaquito ist bedroht, da sich der Kohletagebau in der nahe gelegenen Miene von „El Cerrejón“ immer weiter ausbreitet. Die künstlich geschaffene Wüstenlandschaft hat bereits ein Ausmaß von 700 Quadratkilometern angenommen und versorgt viele europäische Länder mit preiswerter Steinkohle, um ihnen ein „besseres Leben“ zu ermöglichen.

Bevor die Wayúu durch den Kohleabbau bedroht wurden, lebten sie von ihrem Land, das ihnen alles gab was sie brauchten. Geht es nach den mächtigen Rohstoffkonzernen Glencore, Anglo American und BHP Billiton, sollten die Wayúu schnellstmöglich umgesiedelt werden. Mit den Verhandlungen um den zukünftigen Lebensraum der Wayúu beginnt ein Kampf um deren kulturelle Existenz, bei dem sich der junge Vertreter der Dorfgemeinschaft, Jairo Fuentes, nicht einfach so geschlagen geben will.

Der Film „La buena vida“ stellt die Frage nach dem „Guten Leben“ und zeigt exemplarisch die Folgen unseres stetig steigenden Energiehungers in anderen Regionen der Welt.

 

Themen: Kohleabbau, Landgrabbing, Vertreibung, Energie, Rohstoffe, Kolumbien, Indigene Gemeinschaften, Neokolonialismus, Globale Gerechtigkeit

Fächer: PoWi, Geographie, Geschichte, Ethik/Religion, Gesellschafts- und Sozialkunde

Altersempfehlung: ab 14 Jahren – FSK o. A.

 

Workshopinhalt: Medienpädagogisches Konzept

Methoden: Programmplaner*innenspiel

Dauer: Film + Filmgespräch: 180 Min. / Film + Filmgespräch + Workshop: insgesamt 240 Min.

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Trailer: La Buena Vida